Musicologica Olomucensia vol. 2, (1995):111-116
MUSIK GEGEN KRIEG
Die Studie, die anläßich des 50. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges geschrieben wurde, befaßt sich anhand einiger Beispiele von Musik- und Musikerschicksalen mit Überlegungen über die Aufgabe und Bedeutung der Musik in Kriegszeiten und Unfreiheiten sowie über allgemeine Möglichkeiten der Musik, gegen Krieg zu protestieren, Botschaften zu überbringen, allegorische Inhalte auszudrücken und den Geist der Leidenden zu erheben. Es handelt sich um die Werke von B. Smetana Má vlast am Kriegsende in Prag, Verdis Requiem im jüdische Ghetto von Theresienstadt, E. F. Burian und anderen in Konzentrationslagern, B. Martinů und J. Ježek in der Emigration, sowie um Komponisten auf dem besetzten Gebiet des Protektorats Böhmen und Mähren usw.
Published: June 11, 1995 Show citation
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